Automatisierungs-Audit: Ablauf und der richtige Einstieg
So läuft ein Automatisierungs-Audit ab: 2–5 Tage, schriftliche Roadmap mit Fixpreisen und ein Test mit 3 Fragen für den ersten Prozess in Ihrem KMU.
Ein Automatisierungs-Audit zeigt, wie Ihr Unternehmen tatsächlich arbeitet, findet die Aufgaben, bei denen sich Automatisierung am schnellsten rechnet, und macht daraus einen priorisierten Plan mit Fixpreisen. Bei PPY Solutions dauert es 2–5 Tage, beginnt mit einem kostenlosen Fit-Check von 15 Minuten und endet mit einer schriftlichen Roadmap. Der beste erste Kandidat ist fast immer ein langweiliger, wiederkehrender Prozess, dessen Aufwand Sie schon heute messen können.
Was passiert bei einem Automatisierungs-Audit?
Wir betrachten Prozesse und Systeme gemeinsam, denn die meiste Zeit geht in den Lücken zwischen den Tools verloren. Ein typisches Audit besteht aus vier Teilen:
- Prozessaufnahme: Wer macht was, in welchem System, wie oft und wie lange?
- Quick Wins: Aufgaben, die sich in Tagen statt Monaten automatisieren lassen.
- Aufwand und Nutzen: für jeden Kandidaten der erwartete Aufwand und die Zeit oder das Geld, das frei wird.
- Roadmap: ein priorisierter Maßnahmenplan mit Fixpreis für jeden Schritt.
Perfekte Daten brauchen Sie dafür nicht. Wir arbeiten mit dem, was vorhanden ist, und verbessern die Datenqualität im Zuge der Automatisierung.
Wie lange dauert das Audit und was kostet es?
Unser Audit dauert 2–5 Tage. Als Festpreis-Paket kostet der System Check 1.490 €: eine Analyse Ihres bestehenden Systems plus schriftliche Modernisierungs-Roadmap in 2–3 Tagen. Davor klärt ein kostenloser Fit-Check von 15 Minuten, ob es überhaupt eine lohnende Möglichkeit gibt. Wenn nicht, sagen wir Ihnen das offen.
Welchen Prozess sollten Sie zuerst automatisieren?
Die meisten KI-Projekte bleiben stecken, weil Teams mit der spektakulärsten Idee beginnen statt mit der richtigen. Wir verwenden einen Test mit drei Fragen:
- Ist der Prozess langweilig und wiederkehrend? Wenn jemand eine Aufgabe jede Woche gleich erledigt, kann sie eine Maschine übernehmen. Kreative Arbeit, die viel Urteilsvermögen verlangt, ist als erstes Ziel riskant.
- Können Sie den Ist-Zustand messen? „Spart Zeit“ ist ein Gefühl. „12 Angebote am Tag à 4 Minuten“ ist eine Basis, an der sich der Nutzen belegen lässt.
- Ist ein Fehler verkraftbar? Beginnen Sie dort, wo ein Fehler ein Schulterzucken auslöst und keinen Rechtsstreit – und lassen Sie in den ersten Wochen einen Menschen mitschauen.
Nehmen Sie den Prozess, bei dem alle drei Antworten Ja lauten, automatisieren Sie ihn vollständig, belegen Sie die eingesparten Stunden und finanzieren Sie mit diesem Erfolg den nächsten Schritt.
Welche Aufgaben eignen sich als erster Job für einen KI-Agenten?
Diese fünf Aufgaben gibt es in fast jedem KMU, und wir gehen sie ungefähr in dieser Reihenfolge an:
- Eingänge sortieren: Jede E-Mail und jedes Formular wird gelesen, eingestuft und mit Priorität und Zuständigkeit weitergeleitet, bevor jemand den Posteingang öffnet.
- Wiederkehrende Fragen beantworten: Die KI entwirft Antworten auf die Fragen, die den Großteil der Anfragen ausmachen. Ein Mensch prüft, bis das Vertrauen da ist.
- Leads erfassen und qualifizieren: Webformulare werden angereichert, bewertet und automatisch nachgefasst, wenn niemand antwortet.
- Termine vereinbaren und verschieben: Der Agent übernimmt das Hin und Her im Kalender.
- Zusammenfassen und nachfassen: Jede Besprechung bekommt eine Zusammenfassung, jede Aufgabe daraus eine Erinnerung.
Was wir zu Beginn bewusst weglassen: Markeninhalte und unmoderierte Antworten auf Kundenbewertungen. Dafür braucht es Urteilsvermögen, das Ihr Team besser mitbringt.
Wie sieht ein gutes Audit-Ergebnis aus?
Ein brauchbares Audit endet mit Entscheidungen, nicht mit Folien. Ein Beispiel ist ein Sicherheits-Audit, das wir für das interne Business-Dashboard eines Kunden durchgeführt haben. An einem Arbeitstag haben wir 907 API-Routen und Server-Actions geprüft und Live-Server, Backups und Cloud-Speicher kontrolliert – ausschließlich lesend. Ergebnis: 62 Befunde, davon 7 kritisch, und jeder kritische Befund wurde am Live-System verifiziert.
Vor allem aber bekam der Kunde einen gereihten Maßnahmenplan – heute, diese Woche, diesen Monat, dieses Quartal – mit Verantwortlichen und Aufwandsschätzung für jeden Punkt. Die zwei kritischsten Probleme ließen sich mit weniger als einer Stunde Entwicklungsarbeit beheben. Diesen Anspruch haben wir an jedes Audit: konkret, gereiht und klar, wer was erledigt.
Was passiert nach dem Audit?
Der erste Meilenstein wird in einem Build Sprint von 2–4 Wochen umgesetzt, inklusive Integrationen, Protokollierung, Deployment und Übergabe. Ein typischer erster Sprint sieht so aus:
- Woche 1: die ein, zwei täglichen Abläufe automatisieren, die am meisten Zeit kosten.
- Woche 2: ein Dashboard bauen, damit die Geschäftsführung den Effekt sieht.
- Woche 3: das Team schulen und den „Aus-Schalter“ übergeben.
- Woche 4: messen, nachjustieren und die nächste Phase planen.
Danach arbeiten viele Kunden mit einem monatlichen Betreuungspaket weiter – für laufende Verbesserungen und neue Workflows.
FAQ
Müssen wir für das Audit etwas vorbereiten?
Zugang zu den relevanten Systemen und eine Person, die den Prozess im Alltag kennt. Grobe Zahlen dazu, wie oft eine Aufgabe anfällt und wie lange sie dauert, helfen sehr.
Verändert das Audit etwas an unseren Systemen?
Nein. Ein Audit ist eine Analyse. Das Sicherheits-Audit oben lief zum Beispiel rein lesend: Wir haben nichts geändert, keine Konten angelegt und keine Zugangsdaten gespeichert. Sie entscheiden, was wann behoben wird.
Können wir mit einem einzigen Prozess starten?
Ja, genau so empfehlen wir den Einstieg: einen schmerzhaften Prozess auswählen, automatisieren, die Wirkung messen und dann ausbauen.
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